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Die Weinberge im Frühling:

Unsere Weinberge im Frühling
Unsere Weinberge im Frühling

„Ist der Mai kühl und nass, füllts dem Bauer Scheun und Fass“

Kühl war es im Mai, aber die Weinbergsböden sind tief ausgetrocknet und auf einen kräftigen Regen warten wir noch immer.
Die wenigen Regentropfen haben die Bodenoberfläche durchfeuchtet und die Weinbergsblumen wachsen lassen. Jetzt ist die Reblandschaft grün und bunt und auch die Weinreben zeigen, wenn auch mit Verspätung, kleine grüne Triebe.

Fotos: Frühlingsblumen im Weinberg.

Frost im Weinberg

Weinberg mit Bodenfrost am Morgen vom 13. April mit -3°C
Weinberg mit Bodenfrost am Morgen vom 13. April mit -3°C

Nach den sommerlichen Temperaturen von 26°C im März stieg der Saft in den Weinstöcken, und die Reben beginnen auszutreiben. Nun erleben wir eiskalte Aprilnächte mit minus 3°C.
Die grünen Jungtriebe erfrieren bei diesen Temperaturen und mit ihnen die bereits angelegten Trauben.
Bis jetzt hatten wir Glück! Der Austrieb war noch nicht so weit fortgeschritten und die kleinen Jungtriebe haben den Frost überlebt.
Es sind aber weitere Frosttage angekündigt und auch im Mai kommen oft die Eisheiligen mit Temperaturen unter Null.

Die grüne Triebspitze hat den Frost überlebt
Die grüne Triebspitze hat den Frost überlebt

Weinbergsarbeit im Januar: Der Rebschnitt

Rebschnitt im Januar
Rebschnitt im Januar

Der Rebschnitt ist arbeitsintensiv. Der Rebstock muß mit großer Sorgfalt beschnitten werden, denn die Länge der verbleibenden Rute bestimmt Wuchs und Ertragshöhe und damit auch die Qualität des neuen Weinjahrganges.

Seit 35 Jahren praktizieren wir einen stammschonenden Anschnitt, um große Wunden am alten Rebholz zu vermeiden. Deshalb stehen in unseren Weinbergen noch kräftige alte Weinstöcke voller Vitalität. Sie sind die Garanten großer Weine.

Herbstabschluss

Nebel über dem Selztal
Nebel über dem Selztal
22. 09 2020:

Die letzten Trauben werden geerntet, der Cabernet Sauvignon mit 96 ° Oechsle. Zuvor, am Sonntag und Montag, hatten wir den Riesling mit 92 bis 95 ° heimgeholt. Ein optimales Ergebnis mit einer super Mostsäure von 8,6g pro Liter. Wir hatten noch überlegt, ob wir dem Cabernet bei den warmen sonnigen Septembertagen noch für eine Steigerung der Qualität hängen lassen, aber als am Mittwoch der Wetterumschlag zum kalten und nassen Herbstwetter kam waren wir überglücklich. Alle Weinberge waren geerntet und die Moste vergären jetzt im Weinkeller zum Wein.